Koordination Südliches Afrika

 
 

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Chronologie zur Klage von Apartheidopfern gegen internationale Konzerne

 

Oktober 1997

Das südafrikanische „Bündnis gegen Apartheidschulden“ fordert in seiner Eingabe an die TRC eine Untersuchung zur Finanzierung der Apartheid durch ausländische Banken

 

 

Mai 1998

Verabschiedung der politischen Plattform der „Internationalen Kampagne für Entschuldung und Entschädigung im Südlichen Afrika“

 


2002

Europaweite Öffentlichkeitskampagne zu Apartheid-Schulden; Internationaler Aktionstag zur Entschädigung der Apartheidopfer (Kapstadt, Johannesburg, Zürich, Frankfurt, Bielefeld, Tübingen, Stuttgart)

 


Juni, Juli 2002

Einreichung von Sammelklagen durch Apartheidopfer

 


November 2002 - Schadensersatzklage

Khulumani reicht Klage gegen 23 Firmen und Banken ein, diese legen Widerspruch ein

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Liste der angeklagten Firmen (Summary of defandants)

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Zusammenfassung der Klage (Complaint Summary)

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Hintergrundinformationen zu deutschen Firmen und Banken

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Presseerklärung von Jubilee South Africa und Khulumani Support Group (Media Statement)

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Pressemappe mit Presseerklärung der Deutschen Kampagne und Informationen zu den Klägern und Angeklagten

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Presseerklärung der Schweizer Kampagne

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Reaktion Südafrikanische Regierung / Government South Africa

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Informationen zur Kampagne

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Kampagnenflyer

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Briefing zur Kampagne aus Südafrika

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Briefing zu rechtlichen Aspekten der Klage von Charles Abrahams

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Rechtsgültige Berichte der Kläger

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Legal Claim Plaintiffs Stories

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gibt es auch auf Deutsch

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Artikel der Neuen Züricher Zeitung

 

 

 

09. April 2003

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Apartheid reparation lawsuits against South African corporations are untimely: (Media statements from Jubilee South Africa and Archbishop Ndungane)

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Erklärung der Internationalen Kampagne

 

 

15. April 2003 resp. Juli 2003

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Voices from South Africa after the presentation of TRC report in Parliament (Mbekis speech and reaction in Parliament)

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Auszüge aus der so genannten Hausfeld-Klage in zwei Teilen (deutsch). Dieser erste Teil bringt die Grundlage der Klage sowie die Tatfelder "Transport" und "Waffengeschäft", soweit deutsche und Schweizer Firmen involviert sind. Der zweite Teil bringt das Tatfeld "Banken", auch hier konkret die Verwicklung deutscher und Schweizer Großbanken.

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Teil 1 (pdf-Datei)    

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Teil 2 (pdf-Datei)

 

Mai 2003

Finanzierung der Apartheid durch deutsche Banken / Foreign loans to public sector institutions of South Africa 1950-1980. Eine Dokumentation von Gottfried Wellmer. Mai 2003. Zusammenfassung als Download (*.pdf)

 

Juli 2003

Entscheidung des New Yorker Gerichts, alle drei Klagen zum Southern District Court zu überweisen, Südafrikanische Regierung spricht sich gegenüber dem Gericht gegen die Klage aus (Einmischung in innere Angelegenheiten, potentielle Bedrohung für ausländische Investoren)

 

September 2003 - Eingaben an das US-Gericht

Verschiedene Parteien haben Anfang September mittels Briefen an den New Yorker Richter John E. Sprizzo zu den Klagen südafrikanischer Apartheidopfer gegen Banken und Konzerne Stellung genommen, so etwa der südafrikanische Justizminister Penuell Maduna im Auftrag der südafrikanischen Regierung gegen die Klage oder Nobelpreisträger Joseph E. Stiglitz für die Klage von Khulumani. Als “amicus curiae” haben auch die Schweizer sowie die Deutsche Kampagne für Entschuldung und Entschädigung im südlichen Afrika in einem Schreiben an Richter Sprizzo ihre Gründe dargelegt, weshalb sie das Recht von Apartheidopfern unterstützt, mittels Klagen ihr Recht auf Entschädigung einzufordern. Dieses Recht haben kürzlich auch die Teilnehmenden der Reparationskonferenz der südafrikanischen Zivilgesellschaft (Betroffene, NGOs, Kirchen und Gewerkschaften) vom 27./28. August in Randburg bekräftigt.

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Brief der KOSA (englisch)

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Brief der KASA (englisch)  

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Brief Schweiz (englisch)

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A right to reparations (englisch)

 

 

Dezember 2003

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Presseerklärung zur Übergabe der Kampagnenunterschriften am 16.12.2003 an DaimlerChrysler, Deutsche Bank, Dresdner Bank, Commerzbank, Rheinmetall.

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Pressestimmen zur Anhörung am 6. November in New York.

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Spiegel online,

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bbc news,

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Khulumani Support Group

 

 

Juni 2004

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Unterstützerbrief der Klage (Amicus Curiae) von internationalen Menschenrechtsorganisation, TRC-Mitgliedern und anderen (in englisch)

 

 

Juli 2004

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Unterstützerbrief der Klage (Amicus Curiae) von KOSA (in englisch)

 

 

Oktober 2004

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Liste von weltweiten UnterstützerInnen der Klage als Anzeige im M & G (in englisch), Oktober 2004

 


November 2004

Alle Klagen werden von Richter John Sprizzo abgelehnt

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Presseerklärung Khulumani Support Group,

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Presserklärung der Deutschen Kampagne

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Antwort von Jubilee South Africa

 

 

August 2005

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Unterstützerbriefe der Klage (Amicus Curiae) von der Aktion Bundesschluss, Brot für die Welt, Frauen für Gerechtigkeit, KASA, KOSA, Kairos Europa, Maksa, medico international und Prof. Ulrich Duchow (in englisch), August 2005

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Unterstützerbrief der Klage (Amicus Curiae) der früheren Mitglieder der Truth and Reconciliation Commission in Südafrika (in englisch), August 2005


Oktober 2007

Eine zweite US-amerikanische Gerichtsinstanz (2nd Circuit) hebt am 12. Oktober 2007 die Entscheidung von 2004 auf und gibt diese an das Bezirksgericht zurück. Das New Yorker Bezirksgericht lässt die Klage gegen Apartheid-Profiteure zu.

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Urteilsbegründung des Bezirksgerichts zur Zulassung der Klage vom 12. Oktober 2007

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Stellungnahme der KOSA vom 15. Oktober 2007

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Stellungnahme der Deutschen Sektion der Internationalen Kampagne für Entschuldung und Entschädigung im südlichen Afrika vom 14. Oktober 2007

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Stellungnahme der Khulumani Support Group vom 13. Oktober 2007

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Pressestimmen:
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US-Gericht erlaubt Apartheidklage gegen Konzerne, Financial Times Deutschland, 16. Oktober 2007

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Apartheid-Opfer wollen gegen Konzerne klagen, Die Welt, 16. Oktober 2007 (Artikel z. T. sachlich fehlerhaft)

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Klage gegen Grossbanken, espace.ch vom 17. Oktober 2007

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New Yorker Bezirksgericht lässt Klage gegen Apartheid-Profiteure zu, Finanznachrichten.de vom 15. Oktober 2007

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Südafrika: US-Gericht lässt Apartheid-Klage gegen Konzerne zu, DiePresse.com vom 14. Oktober 2007

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New Yorker Bezirksgericht lässt Klage gegen Apartheid-Profiteure zu, adhocnews vom 15. Oktober 2007

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Hintergrundinformationen zu deutschen Firmen und Banken

 


November 2007

Beklagte Firmen wenden sich a, 1. November 2007 an das US-Sepreme Court mit der Bitte, die Klage abzulehnen.

 


Mai 2008

US Supreme Court kann aufgrund von Befangenheit bei 4 von 9 Richtern keine Entscheidung treffen und wird zurück überwiesen.

 


Oktober 2008 - Sammelklage

Ein Amended claim (geänderter Anspruch der Klage) wird am 24. Oktober 2008 beim New Yorker Gericht (2nd Circuit) eingereicht. Klage lautet auf: wissentlich Beihilfe und Vorschub geleistet zu haben für südafrikanische Sicherheitskräfte; Teilnahme an einer kriminellen Vereinigung zur Förderung der Apartheid-Verbrechen.

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Kläger: Khulumani, die 13 Einzelpersonen stellvertretend für Apartheidopfer vertritt

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Angeklagt: 8 Firmen (Barclays, Daimler, Ford, Fujitsu, General Motors, IBM (Internat. Business Machines Corp.), Rheinmetall, Union Bank Schweiz)

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Apartheid Verbrechen Kategorien
bulletaußergerichtliche Tötung (extrajudicial killing)
bulletFolter (torture)
bulletungesetzliche (verlängerte) Haft
bulletgrausame, inhumane, erniedrigende Behandlung
bulletVerletzung internationaler (Menschen) Rechte

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Ziele der Klage
bulletMittel für Betroffene zur Verfügung zu stellen, die unter Apartheid gelitten haben und leiden und deren Rehabilitation (moralisch, Gesundheit, ökonomisch)
bulletWeiterentwicklung globaler Standards für ethisches Verhalten von Aktiengesellschaften /Konzernen

 

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Webportal der Non-Profit Organisation Business & Human Rights Resource Centre in Betrieb genommen. Hier besteht erstmals die Möglichkeit, weltweite Fälle von Menschrechtsverletzungen durch Firmen zu dokumentieren. Derzeit sind 35 Fälle mit den jeweiligen Positionen sowie Kommentaren dazu einsehbar, die auch für Nicht-Juristen verständlich sind. Mehr kommen demnächst hinzu. - http://www.business-humanrights.org/microsites/Portal/Home

 

Januar 2009

Bericht über ein Symposium des Oxford Transitional Justice Research zum Thema "Justice for Apartheid Crimes - Corporations, States, and Human Rights" gehalten am 31. Januar 2009 am St. Anthony's Colleg ein Oxford, UK. - in English

 

 

März 2009

08. März 2009: Informationen zum Stand der Klage von Khulumani - Update in Englisch

 

April 2009

Die Klage, die von einer Schadensersatzklage in eine Sammelklage umgewandelt wird, wird von Richterin Scheindlin am 8. April 2009 zugelassen. Fünf Firmen (DaimlerChrysler, Ford, General Motors, IBM, und Rheinmetall) müssen sich vor Gericht verantworten.

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09. April 2009: Khulumani begrüßt die Entscheidung von Richter Scheindlin am 8. April 2009, die Klage der südafrikanischen Apartheidopfer fortzuführen - Presseerklärung in Englisch

 

 

August 2009

Einige beklagte Firmen legen gegen die Klagezulassung Berufung ein. Das Verfahren wird bis auf weiteres ausgesetzt.

 

 

September 2009

In einem Brief vom 01. September 2009 an die Richterin des US-Gerichtes erklärt die südafrikanische Regierung, dass sie die Klage der Apartheidopfer in den USA unterstützt und eine außergerichtliche Einigung favorisiert.

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September 2009: Unterstützerbrief des Südafrikanischen Justizministers Jeff Radebe an Richterin Scheidlin vom 09. September 2009  sowie Begleitschreiben der Anwälte (in englisch)

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Zuma-Regierung unterstützt Entschädigungs-Klage der Apartheid-Opfer in den USA. Presseerklärung von Khulumani, KOSA; KASA und medico international.

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Presseerklärung in deutsch

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Presserklärung von Khulumani in englisch

 

Oktober 2009

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Eingaben von Daimler, IBM und Ford und der Deutschen Bundesregierung an das New Yorker Bezirksgericht, um die Zulassung der Klage zu verhindern. (Oktober 2009)

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Erneute Stellungnahme der Opfer (Oktober 2009)

 

 

November 2009

Die US-Regierung lehnt in einer Stellungnahme vom 30. November 2009 die Berufung ab.

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Geschäft ist Geschäft? Deutsche Kampagne unterstützt Entschädigungsklagen von Apartheidopfern gegen Daimler und Rheinmetall - Presseerklärung der Kampagne vom 30. November 2009

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Unterstützerbrief der US-Regierung No. 09-2778-cv (L), United States of America, amicus curiae vom 30. November 2009 (in englisch)

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Unterstützerbrief (amicus curiae) von Menschenrechtsorganisationen aus den USA und aus Deutschland vom 30. November 2009 (in englisch)

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Unterstützerbrief (amicus curiae) des Südafrikanischen Kirchenrats SACC vom 26. November 2009 (in englisch)

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Urteilsbesprechung (in deutsch) durch das European Centre for Constitutional and Human Rights (ECCHR): http://www.ecchr.eu/apartheid-faelle.html

 

 

Dezember 2009

Das Berufungsgericht in den USA will mit Entscheidung vom 04. Dezember 2009 grundsätzlich klären lassen, ob das Völkergewohnheitsrecht die Haftung von Unternehmen anerkennt.

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Presseerklärung von Khulumani vom 01. Dezember 2009 (in englisch)

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Unterstützerbrief (amicus curiae) von Professor John Dugard und Rechtsanwalt Anton Katz vom 22. Dezember 2009 (in englisch)

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Stellungnahme der Deutschen Botschaft in Washington im Namen der Bundesregierung vom 18. Dezember 2009 zu Anfragen des Gerichts hinsichtlich der Klage gegen die Daimler AG

 

Januar 2010

In einer mündlichen Verhandlung am 11. Januar 2010 hört sich das Berufungsgericht die Positionen der Parteien an. Eine Entscheidung wird in den nächsten Monaten erwartet.
 

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15. Januar 2010: Daimler weist die südafrikanische Regierung auf Beziehungen zwischen deren Position zur Klage und des zukünftigen Produktionsstandorts der C-Klasse hin. - http://www.mg.co.za/article/2010-01-15-daimlers-economic-threat

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Stellungnahme von Khulumani zur Anhörung der angeklagten Firmen vor dem US-Gericht am 11. Januar 2010

 

März 2010

Anfragen der Opposition zur Haltung der Bundesregierung zur Klage von Apartheidopfern gegen deutsche Konzerne

bulletAnfrage der Partei "Die Grünen" an die Bundesregierung zur Haltung der Bundesregierung zur Klage von Apartheidsopfern gegen deutsche Konzerne vom 25. Februar 2010 - http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/008/1700829.pdf
bulletAntwort der Bundesregierung (Bundestags-Drs. 17/992) vom 12. März 2010: http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/009/1700992.pdf
bulletAntwort der Bundesregierung (Bundestags-Drs. 17/992) vom 12. März 2010 in Englisch:
bulletKommentar des ECCHR zur Position der Bundesregierung
bulletKommentar von Volker Beck ("Die Grünen") zur Antwort der Bundesregierung vom 17. März 2010: http://www.volkerbeck.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=1875&Itemid=95
bulletAnfrage der Partei "Die Linke" an die Bundesregierung zur Entschädigungsklage südafrikanischer Apartheidopfer gegen die Daimler AG vom 02. März 2010 - http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/009/1700904.pdf
bulletAntwort der Bundesregierung (Bundestags-Drs. 17/992) vom 19. März 2010: http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/011/1701119.pdf

 

Zur jüngeren Entwicklung.

 

 

 

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Ausgangspunkt: Die Wahrheits- und Versöhnungskommission

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Die Rolle von Konzernen und Banken bei der Aufrechterhaltung der Apartheid

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Die Kläger: Khulumani Support Group

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Die Klage

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Chronologie

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Aktuelle Entwicklung

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Materialien

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Presseecho

 

Kontakt in Südafrika:

http://www.khulumani.net/contact-us.html

Khulumani Contact & Support Centre
Address: 2nd Floor Khotso House, 62 Marshall Street, Johannesburg

P.O. Box 31958, Braamfontein 2017, South Africa
E-Mail: admin@khulumani.net

Telephone: +27-11-833-2044 / 5 / 6 / 7
Fax: +27-11-833-2048
http://www.khulumani.net

 

Träger der Kampagne in Deutschland:

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KASA Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika, Simone Knapp, www.kasa.woek.de

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KOSA Koordination Südliches Afrika, Dieter Simon, info.kosa.org,

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medico international, Bernd Eichner, www.medico.de

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SODI Solidaritätsdienste International e.V., http://www.sodi.de/

 

Weitere Informationen und Materialien zur Kampagne finden Sie unter:

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http://www.khulumani.net

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http://www.apartheid-reparations.ch

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http://www.woek.de

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http://www.kritischeaktionaere.de 

 

 

StopEpa.de

 

Unterstützen Sie die

STOP EPA Kampagne

 
 
 
 

Kampagne zur Fußballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika und zur WM 2014 in Brasilien

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

KOSA e.V. wird gefördert aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes durch Brot für die Welt - Evangelischer Entwicklungsdienst

 

und