Koordination Südliches Afrika

 
 

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Hintergrundinformationen zur Klage von Apartheidopfern gegen internationale Konzerne

Die Kläger: Khulumani Support Group (Khulumani bedeutet "Speaking out" in isiZulu)

Die Khulumani Support Group wurde parallel zur Wahrheits- und Versöhnungskommission 1995 von Überlebenden und Opfern der Apartheid-Zeit sowie ihren Familien gegründet. Ziel war, den TRC-Prozess politisch zu fordern und zu stärken und Opfer zu Aussagen zu ermutigen, um eine Wiederholung von Menschenrechtsverletzungen in Südafrika für die Zukunft zu verhindern. Die Rückgewinnung der eigenen Geschichte, die juristische und gesellschaftliche Aufarbeitung der Verbrechen des Apartheidregime (von 1948 bis 1994) wird als ein wesentlicher Faktor angesehen, um ein neues Südafrika mit einer selbstbewussten schwarzen Mehrheit aufzubauen.

 

Mittlerweile gehört Khulumani zu den wichtigsten Organisationen, die die Interessen der Apartheid-Opfer und ihrer Angehörigen wahrnehmen. Zu diesem Zweck organisiert Khulumani zahlreiche Aktivitäten:

Khulumani

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bietet einen umfangreichen Beratungsdienst z.B. bei der Antragsstellung für Entschädigung an

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erstellt eine Datenbank, damit auch diejenigen Opfer ihr Recht auf Entschädigung wahrnehmen können, die nicht vor der TRC ausgesagt haben.

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koordiniert die Gruppen und unterstützt Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die die Gruppen vor Ort betreuen

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bietet psychologische Hilfe an: Es finden kollektive Rituale zur Erinnerung und Aufarbeitung der Vergangenheit statt. Theaterstücke werden entwickelt, in denen die eigenen Erfahrungen reflektiert werden, die in den Gemeinden aufgeführt werden

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setzt sich für die Errichtung von Gedenkstätten ein

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organisiert Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit zum Beispiel zu Entschädigungsfragung und Strafverfolgung von Tätern.

Khulumani hat gegenwärtig 54.000 Mitglieder, ca. 74% von ihnen sind arbeitslos. Hauptprobleme der Mitglieder nach eigenen Aussagen: häusliche Gewalt als Folge der eigenen Gewalterfahrungen, Armut, HIV/AIDS (ca. 20% der Mitglieder sagen öffentlich, dass sie von HIV/AIDS betroffen sind).
 

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Kampagnenposter von Khulumani, 2010

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Interview mit Tshepo Madlingozi (Khulumani Support Group) über die Rolle von Daimler, die Motivation der Klage in den USA und die Pläne von Khulumani. - http://www.neues-deutschland.de/artikel/164477.viele-kehrten-der-apartheid-den-ruecken-daimler-blieb.html, Februar 2010

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Balintulo gegen Daimler - Die Opferorganisation Khulumani fordert eine umfassende Aufarbeitung der Apartheid. Von Rita Kesselring. (Quelle: iz3w 317 (Januar/Februar 2010), www.iz3w.org)

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Stellungnahme von Khulumani zur Anhörung der angeklagten Firmen vor dem US-Gericht am 11. Januar 2010

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Presseerklärung von Khulumani vom 01. Dezember 2009 (in englisch)

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09. April 2009: Khulumani begrüßt die Entscheidung von Richter Scheindlin am 8. April 2009, die Klage der südafrikanischen Apartheidopfer fortzuführen
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Presseerklärung in Englisch

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08. März 2009: Informationen zum Stand der Klage von Khulumani
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Update in Englisch

 

 

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Ausgangspunkt: Die Wahrheits- und Versöhnungskommission

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Die Rolle von Konzernen und Banken bei der Aufrechterhaltung der Apartheid

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Die Kläger: Khulumani Support Group

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Die Klage

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Chronologie

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Aktuelle Entwicklung

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Materialien

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Presseecho

 

Kontakt in Südafrika:

http://www.khulumani.net/contact-us.html

Khulumani Contact & Support Centre
Address: 2nd Floor Khotso House, 62 Marshall Street, Johannesburg

P.O. Box 31958, Braamfontein 2017, South Africa
E-Mail: admin@khulumani.net

Telephone: +27-11-833-2044 / 5 / 6 / 7
Fax: +27-11-833-2048
http://www.khulumani.net

 

Träger der Kampagne in Deutschland:

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KASA Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika, Simone Knapp, www.kasa.woek.de

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KOSA Koordination Südliches Afrika, Dieter Simon, info.kosa.org,

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medico international, Bernd Eichner, www.medico.de

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SODI Solidaritätsdienste International e.V., http://www.sodi.de/

 

Weitere Informationen und Materialien zur Kampagne finden Sie unter:

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http://www.khulumani.net

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http://www.apartheid-reparations.ch

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http://www.woek.de

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http://www.kritischeaktionaere.de 

 

 

StopEpa.de

 

Unterstützen Sie die

STOP EPA Kampagne

 
 
 
 

Kampagne zur Fußballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika und zur WM 2014 in Brasilien

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

KOSA e.V. wird gefördert aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes durch Brot für die Welt - Evangelischer Entwicklungsdienst

 

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